Berliner Morgenpost
aus der Stadtteilserie Kreuzberg
von Beate Wedekind
unter Kulinarisches

Freitag, 14. November 2008

An der Körtestraße gibt es auf wenigen Hundert Metern ein halbes Dutzend guter Restaurants.
Manuela Sporbert und Jürgen Hammer sind typische Bewohner der „neuen“ Körtestraße – sie haben den richtigen Riecher. Zwischen Südstern und Urbanstraße entwickelt sich behutsam ein neuer, begehrter Kiez. Die beiden haben vorher in Sterne-Restaurants wie dem „Rutz“ gearbeitet, sie als Restaurantchefin, er als Chefsommelier, und sich in der ehemaligen Fleischerei an der Körtestraße 20 selbstständig gemacht.
Ihr „Hammers“, Weinbar und Delikatessengeschäft, ist wohltuend authentisch. Weine und Feinkost sind von exzellenter Qualität, Beratung und Service freundlich und zügig – Wohlfühlatmosphäre für nette Leute aus der Nachbarschaft und von auswärts die gern auf einen Wein und eine Stulle (mit feinsten Käsen und Patés) vorbeikommen. Neulich tagte Frank-Walter Steinmeier im Hinterzimmer; verraten haben ihn die schwarzen Limousinen vor der Tür. Geöffnet: Mo.–Fr., 11–21 Uhr, Sbd., 11–15 Uhr, Tel. 69818677.